Ziele / Aims and ScopeDie Arbeitsgemeinschaft Ethnomedizin (AGEM e.V.) ist 1970 in Hamburg gegründet worden und hat dort als rechtsfähiger Verein ihren Sitz. Sie ist eine Vereinigung von Wissenschaftlern und die Wissenschaft fördernden Personen und Einrichtungen, die ausschliesslich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke verfolgt. Die AGEM postuliert ein "interdisziplinäres Arbeitsfeld Ethnologie & Medizin" und fördert die Zusammenarbeit zwischen der Medizin einschliesslich der Medizinhistorie, der Humanbiologie, Pharmakologie und Botanik und angrenzender Naturwissenschaften einerseits und andererseits den Kultur- sowie Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, insbesondere der Ethnologie, Kulturanthropologie, Soziologie, Psychologie und Volkskunde mit dem Ziel, das Studium der sog. Volksmedizinen, aber auch der Humanökologie und der Medizinsoziologie zu intensivieren (vgl. Satzung von 1970). Insbesondere soll die AGEM als Herausgeber einer medizinethnologischen Zeitschrift dieses Ziel fördern sowie durch regelmässige Fachtagungen und durch die Sammlung themenbezogenen Schrifttums der wissenschaftlichen Diskussion dienen (vgl. Satzung von 1970). Zeitschrift / JournalDie erste wissenschaftliche Zeitschrift der AGEM Ethnomedizin. Zeitschrift für interdisziplinäre Forschung / Ethnomedicine. Journal for Interdisciplinary Research und bestand von 1971-1982. Die zweite wissenschaftliche Zeitschrift ist die Curare. Zeitschrift für Medizinethnologie / J. of Medical Anthropology und führte bis zum Jg. 30(2007) den Untertitel Zeitschrift für Ethnomedizin und Transkulturelle Psychiatrie / Journal of Medical Anthropology and Transcultural Psychiatry. Sie wurde 1978 gegründet. Curare repräsentiert heute den satzungsgemässen Auftrag des Vereins und wird seit 1994 bei Amand Aglaster, Verlag für Wissenschaft und Bildung in Berlin (VWB) verlegt; davor war sie beim Verlag Vieweg, Braunschweig und Wiesbaden (Vol. 1,1978 - 15,1992). Curare bietet das Forum des Austausches und der Diskussion für alle diejenigen, deren Interesse den traditionellen medizinischen Systemen, der kritischen medizinischen Entwicklungszusammenarbeit im Rahmen der modernen International Public Health, der kulturellen und der anthropologischen Dimensionen der Problematik des Transfers von medizinischem Wissen jeglicher Provenienz und Richtung besonders im Zuge der Globalierungsprozesse und von verwandten medizinanthropologischen Fragen gilt. Tagungen / MeetingsSeit 1973 führt die AGEM regelmässig wissenschaftliche Tagungen durch, dies zum Teil in Kooperation mit verwandten Einrichtungen und Institutionen. Es ist ein Kooperationsnetz (siehe >>>Links) aufgebaut. Die AGEM informiert regelmässig über andere Tagungen weltweit im "interdisziplinären Arbeitsfeld Ethnologie und Medizin". Dokumentation / DocumentationEin informeller Tagungskalender wird zu medizinethnologisch relevanten Tagungen gehört zur Dokumentationsaufgabe der AGEM. Hierzu dient auch der Newsletter. Im Newsletter-Archiv können auch frühere Tagungen aufgefunden werden. Die AGEM hat eine Literatursammlung, die laufend erweitert wird und vor allem verwandte Zeitschriften zugänglich macht (LAGEM). In der Website wird zu Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt informiert. Aktuelle Informationen, insbesondere zu anderen Tagungen (Meetings), können der Website entnommen werden >>>Tagungskalender. Informationen zu Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt Wir danken für Ihr Interesse und freuen uns auf Ihren Kontakt zu uns. |