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Die Arbeitsgemeinschaft Ethnomedizin (AGEM e.V.)
hat satzungsgemäss einen wissenschaftlichen Beirat (§ 3,3).

Die Aufgabe des Beirates ist es, den Vorstand zu beraten, den Verein in der Fachwelt bekannt zu machen und sein Profil zu stärken.

Der Beirat wird für die jeweilige Amtsperiode ernannt. Für die Amtsperiode 2016 - 2018 setzt er sich wie folgt zusammen.

Cornelius Borch

Cornelius Borck

Jg. 1965, Prof. Dr.med., Studium der Medizin, Philosophie, Religionswissenschaften und Medizingeschichte in Hamburg, Heidelberg und Berlin. 1994-1996 Forschungsstudium der Neurowissenschaften in der Neuronal Networks Group am Department of Physiology and Biophysics, St. Mary's Hospital Medical School, Imperial College, London, Großbritannien. 1996-1998 Postdoc am Graduiertenkolleg „Genese, Strukturen und Folgen von Wissenschaft und Technik“ am Institut für Wissenschafts- und Technikforschung der Universität Bielefeld. 1998-2001 Karl Schädler Fellow am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin.

2001-2002 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Medizin im Zentrum für Human- und Gesundheitswissenschaften der Berliner Hochschulmedizin. 2002-2004 Leiter der Nachwuchsforschergruppe "Das Leben schreiben. Medientechnologie und die Wissenschaften vom Leben (1800-1900)" an der Fakultät Medien, Bauhaus Universität Weimar. 2003 Habilitation für das Fach Medizin- und Wissenschaftsgeschichte, Freie Universität Berlin. 2004-2007 Associate Professor und Canada Research Chair in Philosophy and Language of Medicine, Department of Social Studies of Medicine & Department of Art History and Communication, McGill University, Montreal, Kanada.
Seit 2007 ist er Leiter des Instituts für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung der Universität zu Lübeck (IMGWF).

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http://www.imgwf.uni-luebeck.de/institut.html

Greifeld

Katarina Greifeld (Beirätin seit 2004)

Jg. 1956, Dr. phil., freiberuflich tätige entwicklungspolitische Sachverständige in Frankfurt am Main, Promotion in Ethnologie (1984), wichtigste Publ. (Hg): Ritual und Heilung. Eine Einführung in die Medizinethnologie, Berlin 2003, Neuauflage Berlin 2013 mit dem Titel "Medizinethnologie. Eine Einführung". Sie ist seit 1980 Mitglied der AGEM und war von 1988 bis 1992 als 2. Vorsitzende im Vorstand der AGEM aktiv, 2008-2009 als 1. Vorsitzende, siehe Weiteres bei Vorstand-ausgeschiedene

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Koch

Eckhardt Koch (Beirat seit 2004)

Jg. 1951, Prof. Dr. med., Facharzt für Neurologie, Psychiater und Psychotherapie. Seit Januar 1991 Abteilungsleitender Arzt "Ambulante und teilstationäre Psychiatrie" und stellv. ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Marburg-Süd. Aufbau und Leitung einer zentralen, allgemeinpsychiatrischen Tagesklinik. Leitung und Organisation der Institutsambulanz. Ab 1992 Aufbau und Leitung einer vorwiegend psychotherapeutisch / psychosomatisch ausgerichteten Station für interkulturelle Psychiatrie. Seit Gründung im November 1994 erster Vorsitzender der Deutsch-Türkischen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und psychosoziale Gesundheit e.V. (DGTPP). In dieser Funktion Organisation von bislang sechs Deutsch-Türkischen Psychiatrie-Kongressen in Deutschland und der Türkei. Publikationen in Büchern und Zeitschriften.

Dienst- und Korrespondenzadresse
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Marburg-Süd
Cappeler Str. 98, 35039 Marburg

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Sax

William Sax (Beirat seit 2004)

Jg. 1957, Professor für Ethnologie an der Universität Heidelberg, promovierte in 'Anthropology' über die Beziehung zwischen dem Kult einer lokalen Hindu-Göttin und dem Leben der Dorffrauen. 1987–1989 “Postdoctoral Fellow” an der Harvard Academy for International and Area Studies, 1988–1989 “Lecturer” am Department of Anthropology der Havard University, 1989–2000 “Senior Lecturer” für Philosophie- und Religions-Studien an der University of Canterbury und seit 2000 Ordinarius der Abteilung Ethnologie am Südasien-Institut, Universität Heidelberg. Er beschäftigt sich zur Zeit in der Region des zentralen Himalaya in Nord-Indien mit der ‘Trauer' der Menschen, die niederen Kasten angehören. Es schließt Forschungstätigkeiten in den Bereichen der Ethnomedizin, Selbst- und Körper-Konzepte, Gender und Kaste ein sowie die Untersuchung verschiedener Formen der sogenannten schwarzen Magie, des Exorzismus und der Hexerei.

Dienst- und Korrespondenzadresse: Abteilung Ethnologie am SAI (Südasien Institut der Universität Heidelberg)
Im Neuenheimer Feld 330, D-69120 Heidelberg

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http://www.asia-europe.uni-heidelberg.de/de/personen/person/persdetail/sax.html

http://www.eth.uni-heidelberg.de/personen/sax_kontakt.html

Simon Michael

Michael Simon

Jg. 1956, Professor für Kulturanthropologie/Volkskunde an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Studium der Ethnologie, Volkskunde und Allgemeinen Sprachwissenschaft an der Universität Münster (1976–1984); 1984 Magister; 1988 Promotion zum Dr. phil. ebd. (Dissertation: Vornamen wozu? Taufe, Patenwahl und Namengebung in Westfalen vom 17. bis zum 20. Jahrhundert); Wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. Assistent am Volkskundlichen Seminar der Universität Münster (1988–1997); Venia legendi für „Volkskunde“ ebd. (Habilitationsschrift: „Volks­medizin“ im frühen 20. Jahrhundert. Zum Quellenwert des Atlas der deutschen Volkskunde); Leiter des Bereichs Volkskunde am Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V. Dresden (1997–2000); Um­habi­li­tation an die Universität Leipzig (1998); Berufung an die Universität Mainz zum Wintersemester 2000/2001. Forschungsschwerpunkte: Gesundheit und Kultur, Migrationsforschung, Katastrophenforschung, regionale Kulturforschung, visuelle Anthropologie, Geschichte und Methoden des Faches.

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http://www.iftek.uni-mainz.de/kultur/889.php
. Ulrich van Loyen

Nach einem Studium der Philosophie, Neueren Deutschen Literatur, Italianistik und Theologie in Rom und München promovierte Ulrich van Loyen 2009 mit einer intellektuellen Biographie des Oxforder Sozialanthropologen und Prager Lyrikers Franz Baermann Steiner an der LMU München. Anschließend arbeitete er am Lehrstuhl für Medientheorie an der Universität Siegen. Zwischen Herbst 2012 und Mai 2015 war er Stipendiat der Alexander von Humboldt Stiftung: er beschäftigte sich mit dem italienischen Religionswissenschaftler und Ethnologen Ernesto de Martino und führte Feldforschungen in Neapel zum Kult der Madonna dell'Arco sowie der "anime sante del purgatorio" durch. Derzeit arbeitet er an der Kölner Universität.

http://artes.phil-fak.uni-koeln.de/22652.html
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Eberhard Wolff (Beirat seit 2004)

Jg. 1959, PD Dr. rer. soc., Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung populäre Kulturen des Instituts für Sozialanthropologie und empirische Kulturwissenschaft an der Universität Zürich sowie Privatdozent am Institut für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie an der Universität Basel. Er hat Empirische Kulturwissenschaft (Volkskunde) und Politikwissenschaft in Tübingen studiert. 1995 promovierte er in Tübingen mit einer Arbeit zum Thema „Einschneidende Maßnahmen: Pockenschutzimpfung und traditionale Gesellschaft im Württemberg des frühen 19. Jahrhunderts“ (Stuttgart 1998) und habilitierte sich 2009 in Basel über die Medizin und den kulturellen Wandel des Judentums 1750-1850 (Göttingen 2014). Über lange Jahre war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Medizin der Robert-Bosch-Stiftung in Stuttgart, dem Medizinhistorischen Institut und Museum der Universität Zürich sowie an entsprechenden Einrichtungen. Er hat zu verschiedenen Themen im Ueberschneidungsbereich von Medizingeschichte und Volkskunde geforscht. Außerdem verfügt er über Erfahrungen in der Museumsarbeit und Archivarstätigkeit. 1996 bis 2005 war er als Mitbegründer auch der Koordinator des "Netzwerk Gesundheit und Kultur in der volkskundlichen Forschung". Zusätzlich ist er Redaktor für Kultur und Geschichte bei der Schweizer Ärztezeitung.

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http://kulturwissenschaft.unibas.ch/seminar/personen/profil/portrait/person/wolff/


Ehemalige Beiratsmitglieder

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 07. Dezember 2016 um 21:47 Uhr