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Curare. Zeitschrift für Medizinethnologie

Curare. Journal of Medical Anthropology

gegründet/founded in 1978  • ISSN 0344-8622

Indices

Die Zeitschrift Curare 2003 - 10 Jahre VWB Berlin: Amand Aglaster, Verlag für Wissenschaft und Bildung (VWB) - Index 17(1994) - 26(2003) aller Beiträge und Autoren & Reprint Index aller Autoren 1978-1993.
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Index 27(2004) - 30(2007) aller Beiträge und Autoren
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Index 31(2008) - 32(2009) aller Beiträge und Autoren
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Curare. Zeitschrift für Ethnomedizin und Transkulturelle Psychiatrie 1(1978) - ff

heisst ab / sub-title since  Vol. 31(2008)

Curare. Zeitschrift für Medizinethnologie

Curare ist ein Forum zum Austausch und zur Diskussion für die wachsende Anzahl all derer geworden, die sich mit den sogenannten traditionellen medizinischen Systemen, dem medizinischen Sektor der Entwicklungszusammenarbeit, der globalisierten Transferproblematik medizinischen Wissens und der Public Health Planung in allen Ländern der Welt beschäftigen. Herausgeber ist die AGEM e.V. (Arbeitsgemeinschaft Ethnomedizin), der derzeit rund 250 Mitglieder zumeist in den deutschsprachigen Ländern angehören, in Zusammenarbeit mit erfahrenen Fachwissenschaftlern. Auftrag und Ziel der Curare ist die Pflege des interdisziplinären Gesprächs zwischen den Vertretern der praktisch-medizinischen Arbeitsrichtungen und denen der ihnen benachbarten theoretischen Fächern mit den einzelnen Fachbereichen in den Gesellschafts- und Kulturwissenschaften, insbesondere der Ethnologie, deren Gegenstand Gesundheit, Krankheit und Heilung ist.

Folgende Themenkreise sind Gegenstand der Curare:

  1. Erfassung der medizinischen Kenntnisse und Praktiken verschiedener Kulturen, um damit die oft sehr geistvollen Modelle des Leiblich-Seelischen in diesen Ethnien aufzuzeigen.
  2. Die Prinzipien der Erhaltung der Gesundheit, die Behandlung bei Krankheit und die Bewältigung von Angst kulturvergleichend und -übergreifend.
  3. Die Darstellung solcher Elemente aus den traditionellen Medizinen, die (zumeist in den sogenanten Entwicklungsländern) in die Gesundheitsfürsorge integriert werden sollten. Damit würde kulturelles Erbe aus dem medizinischen Bereich bewahrt.
  4. Förderung von Verständnis bei Ärzten, Pflegepersonal, Institutionen und anderen Verantwortlichen für die medizinischen Systeme, die vom westlichen Modell abweichen.
  5. Uns selbst, die wir in einer von Naturwissenschaften und Technik bestimmten Kultur leben, einen Spiegel vorzuhalten, indem wir die bestehenden Unzulänglichkeiten unserer eigenen Medizin sowie ihre wirklichen Errungenschaften sehen.
  6. Sicht- und Vorgehensweisen zu vermitteln, die auf die Primärbedürfnisse des leidenden Menschen ausgerichtet sind. (Pressetext 1978)

 

  
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 13. Mai 2010 um 00:31 Uhr